GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit erwartet Sie ein umfangreiches Programm.

Mit einem Klick auf das kleine Bild erhalten sie die vollständige Broschüre.

Hier finden Sie auch nähere Hinweise auf die kommenden Termine, bei denen die GCJZ-Osnabrück als Veranstalter oder Mitveranstalter fungiert. Für die Woche der Brüderlichkeit gibt es einen eigenen Internetauftritt. Sie finden ihn unter diesem Link: www.wdb-osnabrück.de

DATUM

11. Dezember

ZEIT

17.00 Uhr

EINTRITT

frei - Anmeldung

Jüdische Gemeinde Osnabrück, In der Barlage 41

VORTRAG 

Malachim - Engel in der Torah

Rabbiner Shlomo Raskin aus Frankfurt am Main
Kantor Baruch Chauskin (musikalische Begleitung)

Raskin ist ein Rabbiner, Seelsorger und Schriftsteller in Frankfurt am Main.
Der in Israel geborene Raskin stammt aus einer Familie von osteuropäischen chassidischen Juden. Im Jahr 1996 zieht Raskin mit seiner Familie nach Frankfurt am Main und wirkt seitdem als Rabbiner und Seelsorger des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Seit Mitte 2015 arbeitet er auch als Lehrer der Gymnasial-Schüler in der Religionsschule „Jeschurun“.
"Ein Wunderrabbi für alle Fälle"- schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eintritt frei. Spende erbeten.
Anmeldung per Telefon: 0541/4842-0 oder E-Mail: info@jg-osnabrueck.de

DATUM

20. Dezember

ZEIT

18.00 Uhr

Unter der Arkaden der Stadtbibliothek - Markt 1

ENTZÜNDEN DER 3. KERZE DES CHANUKKALEUCHTERS 


Die Symbolik des Lichtes spielt nicht nur in der christlichen, sondern auch in der jüdischen Religion eine große Rolle. Auch wenn sich die verschiedenen Bräuche in ihrer Sinnhaftigkeit unterscheiden, ist ihnen dennoch eines gemeinsam:

Licht bedeutet Leben und Freude.

In diesem Verständnis möchten die Stadt Osnabrück und die Jüdische Gemeinde Osnabrück gemeinsam ein Zeichen setzen. Der Chanukka-Leuchter wird zur Feier des achttägigen Chanukka- Festes neben der Gedenktafel unter den Arkaden der Stadtbibliothek aufgestellt.


PROGRAMM

• Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Michael Grünberg

• Anzünden der dritten Kerze durch Kantor Baruch Chauskin

DATUM

20. Dezember

ZEIT

19.30 Uhr

EINTRITT

frei - Anmeldung

„Fair play – jeder Mensch zählt“


Seit 1952 wird jährlich in Deutschland die „Woche der Brüderlichkeit“ (WdB) begangen. Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) – eine der größten Bürgerinitiativen Deutschlands, gestalten in ihren Städten jeweils das Jahr im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen und Kulturen. 

2022 findet die WdB in Osnabrück statt. Für Stadt und Region ist dieses Ereignis, das bereits 1992 schon einmal in Osnabrück stattfand, ein wichtiger Meilenstein auf dem weiteren Weg der Profilierung als Friedensregion und in eine tolerante und friedliche Zukunft.

Rathaus I Ratssitzungssaal

VORTRAG I DISKUSSION

Von Judas Makkabäus zu Makkabi Deutschland - Die Makkabäer in Geschichte und Nachleben

Referent: Prof. Dr. Lutz Doering, Direktor des Institutum Judaicum Delitzschianum, Evangelisch-Theologische Fakultät der WWU Münster


In zeitlichem Zusammenhang mit dem jüdischen Chanukka-Fest beschäftigt sich dieser Vortrag mit der Geschichte und dem Nachleben der Makkabäer. Deren Name rührt vom Priester Judas her, der den Beinamen „Makkabäus“ trug, abgeleitet vom hebräischen und aramäischen Wort für „Hammer“. Er und seine Familie kämpften eben schlagkräftig gegen die griechische Herrschaft und Sitte in Judäa des 2. Jh. v. Chr. und weihten nach jüdischer Überlieferung den unter dem Seleukiden-König Antiochus entweihten Jerusalemer Tempel wieder ein – woran am Chanukka-Fest erinnert wird.

Der Vortrag verfolgt die spannende Geschichte der Makkabäer, die zur zwischenzeitlichen Errichtung eines unabhängigen jüdischen Staates führte, und ihr Nachleben, das zwischen der Betonung ihres Heldentums und der seitens der Griechen erlittenen Martyrien schwankt. Es umfasst unter anderem auch mehrere „Makkabäerbücher“ genannte Schriften, Händels Oratorium „Judas Maccabaeus“ und den Rückgriff auf die Makkabäer in der frühen zionistischen Bewegung sowie eben auch die Benennung des jüdischen Turn- und Sportverbands.


Anmeldung: Stadt Osnabrück - Team Repräsentationen - Bierstr. 28 - 49074 Osnabrück

Tel. 0541 323 3486

protokoll@osnabrueck.de

Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille  2022

Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt und der Verband MAKKABI Deutschland e.V. werden vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) 2022 für ihr Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 6. März 2022 zur Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ in Osnabrück statt. Diese steht im kommenden Jahr unter dem Motto „Fair Play – Jeder Mensch zählt“.

Der DKR nimmt damit im kommenden Jahr den Sport als wichtigen Ort der Begegnung und des menschlichen Miteinanders in den Blick. Der Sport ist in vielen Aspekten ein Spiegelbild der Gesellschaft. Insbesondere Antisemitismus und Rassismus, aber auch andere Formen der Benachteiligung fordern im Sport wie in der Gesellschaft besonders heraus. Hier gilt es Gesicht zu zeigen und aktiv zu werden, um sich für ein respektvolles und gleichberechtigtes Miteinander einzusetzen. Dafür steht das Jahresthema für 2022 und Motto der „Woche der Brüderlichkeit: „Fair Play – Jeder Mensch zählt“. 2022 werden deshalb eine Persönlichkeit sowie ein Verband ausgezeichnet, die in besonderer Weise mit ihrer Arbeit dafür eintreten.

Peter Fischer  hat sich als Präsident von Eintracht Frankfurt mit seiner klaren Haltung gegen Rechts, gegen Antisemitismus

und Rassismus im Sport wie in der Gesellschaft einen Namen gemacht.

Peter Fischer, Eintracht Frankfurt – Ein Präsident mit Haltung

Als Sportfunktionär ist er dadurch für viele zu einem Vorbild geworden. Seit Jahren setzt er sich dafür ein, dass im Sport, insbesondere im Fußball, eindeutig Position gegen Hass, Gewalt, Antisemitismus und Rassismus bezogen wird. Ebenso zeichnet er mitverantwortlich für die intensive Aufarbeitung der NS-Geschichte der Frankfurter Eintracht.

Allein in diesem Jahr hat er mit dafür gesorgt, dass die Eintracht als Verein die Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken (IHRA) übernommen hat. Anlässlich des ersten Jahrestages des rassistischen Anschlags in Hanau trugen die Frankfurter Spieler beim Aufwärmen zum Spiel gegen Bayern München Trikots mit den Namen der Ermordeten – ein Zeichen der Solidarität mit hohem Symbolwert und gesellschaftlicher Strahlkraft. Peter Fischer steht in eindrücklicher Weise ein für Menschlichkeit und Respekt im

Sport und darüber hinaus.

Alon Meyer, Präsident von MAKKABI Deutschland e.V.

MAKKABI Deutschland e.V. – Ein Verein kämpft gegen Antisemitismus und für das Verbindende im Sport

MAKKABI ist viel mehr als nur ein Sportverein“, so das Selbstverständnis. Unabhängig von Religion, Herkunft oder Hautfarbe steht MAKKABI in besonderer Weise dafür ein, Sport als Brücke zwischen Menschen zu sehen. Der Dachverband und seine Ortsvereine bringen jüdische und nicht-jüdische Sportlerinnen und Sportler zusammen und schaffen so eine Plattform für das Kennenlernen der verschiedenen Kulturen und Lebenswelten. 

Er leistet einen wichtigen Beitrag dafür, jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar zu machen und dabei gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sport wird so auch verstanden als Ort der Vermittlung von demokratischen Werten wie Integration, Inklusion und den Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus zu fördern. Mit seinem aktuellen Projekt „Zusammen1 – Für das, was uns verbindet“ will er in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden aktiv dabei helfen, den organisierten Sport nachhaltig für Antisemitismus zu sensibilisieren und mit Lösungsvorschlägen zu stärken. MAKKABI steht mit seinem ganzen Wirken für eine Gesellschaft ein, in der die Würde jedes Menschen geachtet wird.

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