GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.

Auf unserer Startseite finden Sie Hinweise auf die kommenden Termine, bei denen die GCJZ-Osnabrück als Veranstalter oder Mitveranstalter fungiert.

AKTUELL

Aus Anlass des Brandanschlages auf die Synagoge in Oldenburg am 5. April und im Hinblick auf das anstehende Pessach-Fest haben der Runde Tisch der Religionen und die Gesellschaft für

Christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.  eine Erklärung veröffentlicht:  

                                                                                                                                                                        

Bachten Sie bitte auch den Hinweis auf die Solidaritätswache vom 11.-12. Juni.

DATUM

11 und 12. JUNI

ZEIT

18.30 - 21.30 Uhr

Vor der Synagoge, In der Barlage 41-43, Osnabrück

SOLIDARITÄTSWACHE AN SCHAWUOT


Der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück

würde sich freuen, wenn sich wieder viele Menschen an dieser Aktion beteiligten

und ein Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Osnabrück setzten.

Wir wollen aber nicht nur ein Zeichen setzen, sondern schon vorher zusammen G’tt

um Frieden bitten. Gemeinsam mit den Religionsgemeinschaften, die am Runden

Tisch der Religionen zusammenarbeiten, der Bahá’í-Gemeinde, den Moschee-Ge-

meinden, den christlichen Gemeinden und der jüdischen Gemeinde laden wir Sie

wenige Tage vor der Europawahl ein zum Gebet um Frieden und Demokratie. (s.u.) 


Stadtverwaltung und Polizeidirektion Osnabrück sind informiert.

Anmeldungen bitte an: Winfried Verburg: winfriedverburg@gmail.com oder 

Tel: 0162/2622100

DATUM

2. JUNI

ZEIT

16.00 Uhr

EINTRITT FREI

Haus der Jüdischen Gemeinde, In der Barlage 41-43

KONZERT - KLASSIK TRIFFT KLEZMER


Es spielen Stipendiat:innen von Live Music Now Münsterland e.V.

DATUM

5. JUNI 

(auch 11./13./15.)

ZEIT

19.30 Uhr

EINTRITT: 30,45 €

DATUM

6. JUNI

ZEIT

19.00. Uhr

Kapelle auf dem Hasefriedhof, Bramscher Str. 103

MUSIKTHEATER - 

Christian von Götz - Blayb gezunt mir, Kroke / Lebe wohl, mein Krakau


Mordechai Gebirtig ist der große jiddische Barde, dessen Lieder ein facettenrei-

ches Bildnis des jüdischen Lebens in Krakau reflektieren und zwischen Poesie und

Agitation pendeln. In Krakau geboren und aufgewachsen, wurde Gebirtig im Oktober 1940 zusammen mit seiner Familie umgesiedelt und 1942 auf dem Weg zum

Bahnhof, von wo er ins Vernichtungslager Belzec gebracht werden sollte, von

deutschen Besatzungssoldaten auf offener Straße erschossen. Er war einer von

drei Millionen ermordeter polnischer Juden.

Die Dichter kamen ums Leben, ihre Lieder sind geblieben. In der zauberhaften Kulisse der Kapelle auf dem Hasefriedhof bilden Gebirtigs Lieder den Kern eines poetisch-nachdenklichen Musiktheaterabends, der vom Leben dieses großen Volkskünstlers erzählt, von seinen Träumen und schwarzen Vorahnungen.


Idee, Inszenierung und Ausstattung: Christian von Götz

Musikalische Leitung: An-Hoon Song

Mit: Bert Oberdorfer, Susanna Edelmann, Kathrin Brauer, Francesca Mai

Musiker: Marian Ghisa (Klarinette), Markus Uttenreuther (Schlagzeug), Savo Čovičković (Akkordeon)


Karten an der Theaterkasse, auch online: 30,45 €

Zusätzlich: Offene Probe für Interessierte am 25.5., ab 11 Uhr - Der Eintritt hierzu ist frei.

Platz der Deutschen Einheit (vor dem Stadttheater) in Osnabrück

WORTE, GEBETE UND GESÄNGE DER RELIGIONEN FÜR DEN FRIEDEN


Interreligiöses Gebet 


Veranstalter: „Runder Tisch der Religionen in Osnabrück“ und die GCJZ Osnabrück.

DATUM

30. JUNI

ZEIT

14.00 -  16.00 Uhr

EINTRITT FREI

DATUM

18. AUGUST

ZEIT

20.00 Uhr

EINTRITT FREI

Innenstadtkirchen von Osnabrück - Start: Diözesanmuseum (Domhof 12)

ANTIJÜDISCHE DARSTELLUNGEN IN RELIGIÖSER KUNST – 

Erkundung in Kirchen der Innenstadt von Osnabrück

Referenten: Dr. Hermann Queckenstedt, Dr. Winfried Verburg


Antisemitisches Denken, Reden und Handeln gehören zum Erbe des Christentums

und des Islams. Schon die älteste Schrift des Neuen Testaments wirft den Juden

vor, Jesus von Nazaret getötet zu haben (1 Thess 2,14f.). Nach der Schoa bestimmten die katholische Kirche und evangelischen Kirchen zwar ihr Verhältnis zum Judentum neu, aber das „vergiftete Erbe“ (Julius Schoeps) ist in den Kirchen weiterhin sichtbar. Auch in Osnabrück bezeugen Kunstwerke in und an Kirchen die Jahrhunderte lange negative Sicht der christlichen Kirchen auf das Judentum. Da religiös begründeter Antisemitismus immer noch wirksam ist und sich aus ihm weitere Formen bis heute entwickelt haben, ist die Auseinandersetzung mit diesemvergifteten Erbe (Julius Schoeps) notwendig.

Die Erkundung lädt ein, diese Zeugnisse als antijüdisch wahrzunehmen und sie im

Kontext sowohl des religiösen Denkens ihrer Entstehungszeit als auch der theolo-

gischen Positionen der Kirchen heute zu sehen und zu verstehen


Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück und

Diözesanmuseum/Domschatzmuseum Osnabrück in Kooperation mit dem ev.-luth.

Kirchenkreis Osnabrück


Der Eintritt ist frei.

Anmeldung bis zum 24.06.2024 erbeten beim Diözesanmuseum: Tel: 0541/318-481; E-Mail:  s.cichos@bistum-os.de

Kreuzgang von St. Johann

KONZERT

Mittelalterliche Musik der drei großen Weltreligionen

Ensemble Sospiratem (Leipzig) - Erklärungen zur Musik: Bacem Dziri


Christliche geistliche Musik von Machaut und die Cantigas de Santa Maria sowie Lieder der sefardischen Juden und Texte des muslimischen-andalusischen Dichters Ibn Arabi.

Eine Einführung in die mittelalterliche Umwelt, in der die Musikstücke entstanden sind, geprägt vom Mit- und Gegeneinander der drei Weltreligionen, gibt  Bacem Dziri vom Institut für Islamische Theologie Osnabrück.


Anschließend Begegnung im Kreuzgang.


Veranstalter: GCJZ Osnabrück und Cordoba e.V., gefördert durch „Weisst du, wer

ich bin?“


Der Eintritt ist frei.

Eine  Anmeldung ist nicht erforderlich.

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